BAföG - Aktuelles

Formloser BAföG-Schnellantrag

 

Das Formular für einen formlosen Antrag wurde online gestellt. Damit kann der Antrag zur Fristwahrung mit wenigen Angaben schnell gestellt werden.

Achtung: Die üblichen Formulare werden dennoch benötigt und für eine Weiterleistung genügt der Antrag nicht!

11.11.2019

Regelstudienzeit Jura

Eine Änderung des Deutschen Richtergsetzes wird zur Folge haben, dass die für die BAföG-Förderung maßgebliche Regelstudienzeit für Rechtswissenschaften auf 10 Semester steigt. Die Regelstudienzeit bemisst sich im BAföG allerdings nach der maßgeblichen Studien- und Prüfungsordnung.

Es ist derzeit noch nicht bekannt, wann dies konkret umgesetzt wird!

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können daher zurzeit keine Auskunft zu dieser Frage geben.

23.10.2019

Unterschrift - was gilt?

Achtung: eingescannte Unterschriften genügen bei den Antragsformularen nicht!

Bitte beachten Sie, dass das Formular einmal im Original unterschrieben sein muss, wenn Sie keine eID verwenden. Sie müssen es mit der "echten" Unterschrift vorlegen können.

Es reicht nicht aus, wenn eine gescannte Unterschrift am Bildschirm in das Formular eingefügt wird. Es kommt nicht darauf an, ob Sie das Dokument direkt hochladen oder vorher noch ausdrucken. Die eigenhändige Unterschrift ist auch bei Service-Angeboten von privaten BAföG-Antrags-Helfern erforderlich.

Ganz digital kann der Antrag nur mit eID gestellt werden. Das ist möglich mit der BayernID und einem Kartenleser oder einem aktuellen Smartphone mit NFC-Technik. Dann kann ein (freigeschalteter) Ausweis zum digitalen Unterschreiben verwendet werden. Der Antrag ist in diesem Fall sofort wirksam gestellt!

Wichtig bei Verwendung der eID: Das Formblatt 3 darf nicht von den Studierenden unterschrieben werden. Die Eltern müssen ihre eigene eID verwenden - oder das gute alte Papierformular. Das Formblatt 3 gibt es zum Ausfüllen hier oder als einfaches PDF hier.

14.10.2019

BAföG-Online-Antrag mit dem iPhone unterschreiben

Liebe Studierende,

die überarbeitete Ausweis-App des Bundes ermöglicht es den Online-Antrag direkt mit dem iPhone - ab Modell 7 - zu unterschreiben. Vorausgesetzt ist das neueste iOS Betriebssystem. Damit entfällt das Unterschreiben der Papier-Formulare und der Antrag gilt sofort als eingegangen. Auf entsprechend ausgestatteten Android-Handys war das übrigens schon bisher möglich.

Weitere Informationen gibt es hier.

27.09.2019

Bundesweiter Online-Antrag

Was tut sich bei der Digitalisierung der BAföG-Verwaltung?

Die Bundes- und Landesministerien arbeiten aktuell zusammen mit den Studentenwerken an der Einführung eines bundesweit einheitlichen Online-Antrags für die Ausbildungsförderung. So wird es in Zukunft voraussichtlich nicht mehr erforderlich sein den Online-Antrag des jeweiligen Bundeslandes zu nutzen und die einmal eingegebenen Daten können auch bei einem Zuständigkeitswechsel weiter verwendet werden. Außerdem soll der neue Antrag nutzerfreundlicher gestaltet und zum Beispiel für Smartphones geeignet sein. Wann der neue Online-Antrag konkret verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.

Die Richtung ist jedoch klar: Der Antrag soll so einfach wie möglich gestellt werden können. Der Datenaustausch soll außerdem möglichst elektronisch ablaufen und der Weg zum Briefkasten entfallen.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des IT-Planungsrats.

Auch intern wird es bei den Ämtern für Ausbildungsförderung Änderungen geben. Die Entwicklung einer eAkte, welche die Papierakte vollständig ersetzt, steht auf der Agenda. Dies soll die Verwaltung der komplexen BAföG-Förderung vereinfachen.

27.09.2019

Zuständigkeitswechsel Campus Straubing (TUM)

Ab Oktober 2019 ist das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz für Studierende der TU München zuständig, die am Campus Straubing studieren. Das gilt auch für die Bearbeitung der BAföG-Anträge. Die Zuständigkeit hängt damit ausnahmsweise vom jeweils gewählten Studiengang ab.

Wir gehen von einem Studium am Campus Straubing bei folgenden Studiengängen aus:

  • Nachwachsende Rohstoffe (Bachelor und Master)
  • Chemische Biotechnologie
  • Bioökonomie
  • Biomassetechnologie
  • TUM BWL mit Schwerpunkt Nachwachsende Rohstoffe

Der BAföG-Online-Antrag ist entsprechend angepasst worden. Studierende können dort Straubing als Studienort auswählen und erhalten die Kontaktdaten des neu zuständigen Amts angezeigt.

20.09.2019

Informationen zum BAföG-Leistungsnachweis

Viele Studierende, die Ausbildungsförderung erhalten, müssen bis September 2019 den Leistungsnachweis einreichen.

Wir haben daher die Details in einem Informationsblatt zusammengefasst.

25.07.2019

Erhöhung des BAföG ist offiziell

Das geänderte BAföG für 2019 ist heute verkündet worden. Die Software der BAföG-Ämter wird in Kürze auf den aktuellen Stand angepasst.

Bescheide, die in der Zwischenzeit versandt werden, berechnen wir danach neu. Die Studierenden müssen dazu nichts veranlassen. Nachzahlungen werden automatisch geleistet.

Ab Wintersemester 2019/20 gelten folgende Änderungen bei der Berechnung:

  • Der Wohnzuschlag steigt von 250 Euro auf 325 Euro (nicht bei den Eltern wohnend).
  • Der Förderungshöchstsatz steigt um 15 Prozent von 735 Euro auf 853 Euro monatlich.
    Für Studierende ab dem 30. Lebensjahr beträgt der Höchstsatz 933 Euro.
  • Die Einkommensfreibeträge (Eltern/Ehegatten) werden um 7 Prozent angehoben.
  • Der Kinderbetreuungszuschlag wird auf 140 Euro angehoben.
  • Studierende erhalten ab 30 Jahren einen höheren Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag.

Darüber hinaus gibt es auch noch weitere Verbesserungen:

  • Kindererziehung wird bis zum Erreichen des 14. Lebensjahrs berücksichtigt.
    Das gilt für die Altersgrenze, eine verlängerte Förderung und den Kinderbetreuungszuschlag.
  • Die Pflege naher Angehöriger wird ausdrücklich als Grund für eine verlängerte Förderung anerkannt (ab Pflegegrad 3).
  • Das KfW-Bankdarlehen wird abgeschafft. Wer länger braucht erhält künftig ein zinsfreies Darlehen.
  • Zweitausbildungen werden gefördert wie Erstausbildungen (sofern die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen), nicht mehr mit Volldarlehen.

München, 15.07.2019