Ergebnisse der Zufriedenheitsbefragung 2018

Stichprobe

Insgesamt haben 1.372 Personen an der Zufriedenheitsbefragung teilgenommen.

Die 38 zu bewertenden Betriebsstellen der Hochschulgastronomie setzen sich aus 7 Mensen, 9 StuBistrosMensa, 11 StuCafés, 2 StuLounges und 9 Espresso-Bars zusammen. Der Fragebogenkatalog zur Hochschulgastronomie umfasst 18 Fragen, unter anderem zur Zufriedenheit mit der Qualität der Speisen, dem Preis-Leistungsverhältnis oder mit der Servicequalität.

Die Bewertungsskala der einzelnen Fragen erfolgt nach folgenden Stufen: 1 = sehr unzufrieden, 2 = unzufrieden, 3 = guter Durchschnitt, solide Leistung, 4 = gut ausgeprägte, überdurchschnittliche Leistung, 5 = sehr zufrieden, ausgeprägte Leistung. Als Zusatz haben die Befragten bei der Mehrheit der Fragen die Möglichkeit, in einem Extra-Feld persönliche Kommentare einzufügen.

 

Mensen

Die Bewertung aller Mensen bleibt stabil und weist mit einer Steigerung um 0,1 Punkte einen Schnitt von 3,6 Punkten auf. Folgende Kriterien haben sich hier um jeweils 0,2 Punkte verbessert:

  • Zufriedenheit mit der Vielfalt des Speisenangebotes (von 3,3 auf 3,5 Punkte)

  • Zufriedenheit mit dem Geschmack der Speisen (von 3,1 auf 3,3 Punkte)

  • Zufriedenheit mit der Frische der Speisen (von 3,3 auf 3,5 Punkte)

Sowohl die Mensa Garching als auch die Mensa Leopoldstraße erreichten mit einem Durchschnittwert von 3,3 Punkten bzw. 3,8 Punkten erneut ihre Vorjahresergebnisse. Erfreulicherweise bleibt die Mensa Arcisstraße mit ihrer Durchschnittsbewertung von 3,4 Punkten konstant - trotz der Schwierigkeiten in Verbindung mit dem gleichzeitig stattfindenden Umbau und der Umstellung des Angebotskonzepts. Aufgrund von nur 43 Feedbackgebern ist das Ergebnis der Mensa Lothstraße mit – 0,1 Punkten von 3,6 auf 3,5 Punkte nur als trendgebend und nicht als repräsentativ zu bewerten. Verbessert hat sich die Bewertung der Mensa Pasing von durchschnittlich 3,2 Punkten auf 3,5 Punkte, die nach dem Umbau im Mai 2018 mit neuem Gesicht und neuem Konzept wieder in Betrieb ging. Mit 34 Feedbackgebern ist das Ergebnis jedoch ebenso nur als trendgebend und nicht als repräsentativ einzuordnen. Die Mensa Martinsried konnte ihr sehr gutes Vorjahresergebnis nicht halten. Hier hat sich der Durchschnittswert von 4,0 auf 3,7 Punkte verschlechtert, was auf die Anlaufschwierigkeiten bei Umstellung auf das Selbstbedienungskonzept am Schalter und an den Kassen zurückzuführen ist. Die Mensa Weihenstephan konnte ihre Bewertung um + 0,1 Punkten verbessern und ihr Mittelwert liegt jetzt bei 3,6 Punkten.

 

StuBistrosMensa

Die StuBistrosMensa haben sich im Vergleich zum Vorjahr in nahezu allen Fragestellungen verbessert von 3,4 auf 3,7 Punkte. Allerdings ist auch in diesem Jahr die Anzahl der Befragungsteilnehmer mit 223 im Vergleich zum Vorjahr vergleichsweise gering.

Beispielhaft haben sich folgende Themen verbessert:

  • Zufriedenheit mit der Vielfalt des Speisenangebotes (von 2,6 auf 3,2 Punkte)

  • Zufriedenheit mit dem Geschmack der Speisen (von 2,6 auf 3,4 Punkte)

  • Zufriedenheit mit der Frische der Speisen (von 2,8 auf 3,6 Punkte)

 

StuCafés

Der Gesamt-Durchschnitt der StuCafés hat mit 3,5 Punkten seinen Wert des Vorjahres unverändert gehalten. Die Anzahl der Befragungsteilnehmer ist dabei jedoch fast auf ein Drittel gesunken.

Beispielhaft haben sich folgende Themen verbessert:

  • Zufriedenheit mit der Vielfalt des Speisenangebotes (von 2,8 auf 2,9 Punkte)

  • Zufriedenheit mit dem Geschmack der Speisen (von 3,0 auf 3,1 Punkte)

  • Zufriedenheit mit der Frische der Speisen (von 3,2 auf 3,3 Punkte)

  • Zufriedenheit mit den Öffnungszeiten (von 3,4 auf 3,7 Punkte)

Die Bewertungen der einzelnen Betriebsstellen sind aufgrund der sehr geringen Anzahl an Befragungsteilnehmern zum Teil nur als trendgebend zu beurteilen und nicht als repräsentativ.
 

StuLounges und Espresso-Bars

Die StuLounges und Espresso-Bars zählen zu den kleinsten Einrichtungen der Hochschulgastronomie, weshalb hier entsprechend wenige Gäste an der Befragung teilgenommen haben. Die Anzahl der Befragungsteilnehmer reicht nicht aus, um repräsentative Aussagen treffen zu können.
 

Fazit

Alle Betriebsstellen gesamt gesehen konnten Ihre Vorjahres-Bewertung im Mittel halten und liegen in 2018 mit einem Plus von 0,1 Punkten bei 3,6 Punkten.

Eine Verbesserung konnte dabei um jeweils rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bei der „Zufriedenheit mit der Vielfalt des Speisenangebots“ und der „Zufriedenheit mit dem Geschmack der Speisen“ erreicht werden.

 

Ausblick

Die in 2017 begonnenen und in 2018 fortgeführte Entwicklung neuer Konzepte wie Einführung von Frontcooking und von Selbstbedienungssytemen sowie Einführung des Rahmenspeiseplans werden weiter fortgesetzt. Durch die zum Teil erst kurze Laufzeit konnten in 2018 noch keine repräsentativen Schlussfolgerungen aus den Befragungen gezogen werden. Die Umsetzung der genannten Maßnahmen führt zu einer weiteren Standardisierung und soll somit auch zu einer Steigerung der Dienstleistungsqualität beitragen. Mit Spannung werden daher die nächsten Befragungsergebnisse erwartet für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2019.