BAföG - Aktuelles

Befreiung vom Rundfunkbeitrag jetzt bis zu drei Jahre rückwirkend

Verbesserung für BAföG-Empfänger!

Seit 01.01.2017 gilt der Antrag auf Befreiung vom Rundfunkbeitrag bis zu drei Jahre rückwirkend, sofern die Voraussetzungen vorlagen. Bislang musste der Antrag innerhalb von zwei Monaten ab Zugang das BAföG-Bescheids gestellt werden (wenn nicht, wurde die Befreiung erst ab dem Monat der Antragstellung gewährt).

Alles rund um den Rundfunkbeitrag finden Sie im aktuellen Informationsschreiben des Deutschen Studentenwerks.

Weitere Informationen und den Antrag finden Sie auf den Internetseiten des Beitragsservice.

BAföG-Förderung steigt

Ab Oktober 2016 werden für alle Antragsteller die Freibeträge und die Bedarfssätze um 7 Prozent erhöht. Es kann sich dann auch lohnen einen erneuten Antrag zu stellen, wenn die Förderung schon einmal abgelehnt worden ist.

Wichtig: Die Hinzuverdienstgrenze wurde angehoben und an den 450-Euro-Job angepasst. Wer ab Oktober 2016 durchgängig 450 Euro verdient, muss sich allerdings auf eine rückwirkende Anrechnung bis 09/2016 einstellen, falls der Bewilligungszeitraum schon läuft (z. B. 04/2016 - 03/2017).

Nur für Zeiträume ab 10/2016 gilt die neue Grenze für das eigene Einkommen uneingeschränkt.

Antrag mit eID und Upload-Portal

Seit August 2016 ist es möglich einen BAföG-Antrag komplett online zu stellen. Es muss also kein unterschriebener Antrag mehr per Post an das BAföG-Amt geschickt werden. Voraussetzungen sind allerdings die BayernID und eine Identifizierung mit eID (neuer Personalausweis).

Näheres finden Sie auf der Seite des Online-Antrags: www.bafoeg-bayern.de

Außerdem können auf dieser Seite ab sofort alle Dokumente digital eingereicht werden, wenn die Förderungsnummer bekannt ist oder ein Online-Antrag gestellt worden ist (Upload-Portal).

Unsere Bitte dazu:

Achten Sie bitte auf gute Lesbarkeit der Dokumente und benennen Sie die Dateien sinnvoll (z. B. Antrag, Erklärung der Eltern, Immatrikulationsbescheinigung). Beim Scannen sollte die Auflösung mindestens 100 dpi betragen.

Förderung nach SGB II ("Hartz IV") erweitert

Seit dem 1. August 2016 gilt eine erweiterte Förderung nach dem SGB II.

Das Jobcenter muss zum einen die Leistungen weiter bezahlen, wenn ein BAföG-Antrag gestellt ist, aber noch kein Bescheid vorliegt. Die Leistungen rechnet das Jobcenter dann mit dem BAföG-Amt ab, sofern Ausbildungsförderung geleistet wird. Das gilt für Studierende, die noch bei den Eltern wohnen (oder in einer Wohnung der Eltern).

Zum anderen können jetzt alle Studierenden ergänzende SGB II-Leistungen erhalten, wenn sie noch bei den Eltern wohnen und die Voraussetzungen erfüllt sind.

Fragen Sie beim Jobcenter nach!