FAQs Studentenstadt Freimann

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Am 16.02.2021 ereignete sich im Haus 13 der Wohnanlage Studentenstadt in Freimann eine Brandkatastrophe, die schwerwiegende Folgen hatte: Der Saunabereich des Hauses brannte in der Nacht komplett aus und durch die Rauchentwicklung wurden einige Studenten/-innen schwer verletzt. Am 01.03.2021 verstarb eine sehr schwer verletzte Studentin an den Folgen der Rauchgasvergiftung im Krankenhaus. Diese Tragödie hat die Beschäftigten des Studentenwerks wie auch zahlreiche Studierende emotional sehr mitgenommen. 

Selbstverständlich hat dieses Brandereignis auch dazu geführt, generell alle unsere Gebäude noch einmal gesondert auf Brandschutz zu überprüfen. Nach einer umfassenden Brandschutzprüfung und aufgrund eines externen Gutachtens vom 12.04.21 besteht leider keine andere Wahl, als das HSH (Haus 9) so bald als möglich zu sanieren. Ein Umzug aller Bewohner/-innen bis zum 30.09.21 ist daher leider unbedingt erforderlich. Dies haben wir allen Bewohnern/-innen am 19.4.21 per E-Mail mitgeteilt.

Da aber voraussichtlich noch Fragen offen sind, haben wir einige der zu erwartenden Fragen samt Antworten hier zusammengestellt. 

Im Folgenden sehen Sie die FAQs zum Leerzug des HSHs bis zum 30.9.2021, weiter unten sehen Sie zudem noch aktuelle FAQs zum Brand von Haus 13. 

Bei zusätzlichen Fragen, die hier nicht abgedeckt sind, wenden Sie sich bitte per Mail an wohnen@stwm.de.

FAQs Umzug Haus 9

FAQs Umzug Haus 9

Ist es noch sicher in Haus 9 zu wohnen?

Es besteht kein Grund zur Sorge. Die Umzüge müssen deshalb so früh geplant werden, da es leider nicht möglich ist, das Gebäude abschnittsweise zu sanieren. Um gewährleisten zu können, dass das Haus 9 bis Ende September 2021 wirklich leer ist, um möglichst schnell mit den geplanten Baumaßnahmen beginnen zu können, müssen wir bereits jetzt mit der Planung der Umzüge beginnen.

Warum erfolgen die Umzüge so spontan?

Der Grund für die Entscheidung, alle Bewohner/-innen von Haus 9 umzuziehen, ist die fehlende Möglichkeit, das Haus9 in Abschnitten sanieren zu können. Dies steht seit der Begehung des Gutachters am 12.04.2021 fest. Im Haus 9 wohnen ca. 600 Studierende, die nicht innerhalb kurzer Zeit in ein anderes Apartment umgezogen werden können. Hierbei bedarf es einer vorausschauenden Planung und deshalb müssen wir bereits im Juni damit beginnen.

Gibt es schon konkrete Pläne für die Sanierung von Haus 9?

Im vierten Quartal 2021 wird aller Voraussicht nach mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Die Planungsphase der Sanierung hat bereits begonnen.

Wie lange wird das Haus 9 leerstehen?

Derzeit können wir nur sehr grob schätzen, wie lange das Haus9 unbewohnt sein wird. Die Zeitspanne liegt zwischen 9 Monaten bei einer Teilsanierung und mehreren Jahren bei einer Vollsanierung.

Warum können die Studierenden nicht bis Baubeginn im Gebäude wohnen bleiben?

Es ist schon eine Herausforderung, 600 Bewohner/-innen innerhalb weniger Monate in andere Wohnungen umziehen zu lassen. Wir müssen an dieser Stelle vorausschauend planen, deshalb ist es unumgänglich bereits im April damit zu beginnen die Umzüge vorzubereiten.

Warum wartet das Studentenwerk mit der Planung nicht bis zum endgültigen Ergebnis des Gutachtens?

Es kann bis zu 6 Monate dauern bis das Ergebnis der öffentlich-rechtlichen Stellungnahme/Genehmigung vorliegt. So lange kann nicht gewartet werden, denn schlimmstenfalls müssen dann innerhalb kürzester Zeit ca. 600 Bewohner umziehen, was zum Beginn des Wintersemesters schlichtweg unmöglich wäre.

Wie ist der Leerstand eines Gebäudes mit der langen Warteliste zu vereinbaren?

Es ist für das Studentenwerk äußerst bedauerlich, dass sich durch den Wegfall von über 600 Wohnplätzen die Warteliste weiterhin nicht wesentlich entspannen wird. Dennoch bleibt die Notwendigkeit bestehen, unumgängliche bauliche Maßnahmen umzusetzen, auch wenn diese Maßnahmen die Warteliste vorübergehend negativ beeinflussen.

Was geschieht, wenn laut Baugenehmigungsbescheid bewohnbar wäre?

Es steht bereits fest, dass definitiv Baumaßnahmen umgesetzt werden müssen, die nicht im teilweisen Betrieb erfolgen können. Erst nach erfolgter Sanierung kann das Gebäude wieder bezogen werden.

Bekommen die aktuellen Bewohner/-innen von Haus 9 pauschal eine Wohnzeitverlängerung? Was geschieht bei einer bisherigen Wohnzeit über 6 Jahre oder darüber hinaus?

Jede/-r Bewohner/-in des Haus 9 erhält, wenn gewünscht, ein Semester Wohnzeitverlängerung. Es spielt dabei keine Rolle, ob der/die Bewohner/-in bereits 12 Semester (6 Jahre) bei uns gewohnt hat. Es handelt sich dabei aber um ein Bonussemester zum Umzugsaufwand. Nur Bewohner/-innen mit Restwohnzeit und Anspruch auf Wohnzeitverlängerung nach dem 30.09.2021 können dieses Bonussemester erhalten.

Erhalten die Bewohner/-innen kostenlose Unterstützung von Umzugsfirmen?

Wir werden die Bewohner/-innen nach Kräften unterstützen, z.B. durch die Möglichkeit, Eigentum in der Turnhalle vorübergehend einlagern zu können oder auch durch die Unterstützung beim Transport der Umzugsgüter von der Studentenstadt zu einem anderen Wohnheim (Transportservice).

KönnenBewohner/-innen auch mit weniger als einem Jahr Restwohnzeit wieder einziehen bzw. umziehen?

Auch wenn Bewohner/-innen nur noch ein Semester Restwohnzeit haben, können Sie direkt umziehen oder nach einem Semester wieder einziehen.

Ist es möglich in der Studentenstadt wohnen zu bleiben?

In der Studentenstadt stehen leider nur wenige verbleibende Einzelapartments zur Verfügung, deshalb bieten wir den Bewohnern/-innen von Haus 9 vorzugsweise Wohnanlagen mit Einzelapartments für den Umzug an. Wenn Sie Interesse an einem Einzelzimmer in einer WG in der Altstadt der Studentenstadt haben, versuchen wir den Wunsch natürlich gerne nach Möglichkeit zu erfüllen.

Erhalten umziehende Studierende bei der Zimmervergabe in der Studentenstadt vor Austauschstudierenden den Vorzug?

Alle Bewohner/-innen der Studentenstadt werden ein Wohnplatzangebot erhalten. Bedarfe für Programmstudierende werden gesondert berücksichtigt, kollidieren aber nicht mit den Ansprüchen der Bewohner/-innen von Haus 9.

Ist es möglich, den Vertrag außerordentlich zu kündigen, ohne die Kündigungsfrist aus dem bestehenden Vertrag einhalten zu müssen?

Wir möchten die Bewohner/-innen des Haus 9 bei den Umzügen, Auszügen und Wiedereinzügen so gut wie möglich unterstützen. Flexibilität ist ein wichtiger Baustein, um den Bewohnern/-innen des Haus 9 die Situation insgesamt einfacher zu machen. Deshalb ist es auch möglich, den laufenden Vertrag jeweils zum Monatsende aufzulösen.

Können Bewohner/-innen ein Wohnplatzangebot ablehnen?

Im Umzugsantrag können die Bewohner/-innen bis zu drei Wohnanlagen für den Umzug auswählen. Möchte ein/e Bewohner/-in das zugesandte Wohnplatzangebot nicht annehmen, bitten wir darum, Kontakt mit der Verwaltungsstelle aufzunehmen – gemeinsam finden wir sicher eine Lösung.

Wohin können sich die Bewohner/innen bei Fragen zum Wohnplatz wenden?

Wenn Sie Fragen zu Umzug, Auszug, Wiederaufnahme, Unterstützungsangeboten oder allgemeine Fragen haben, stehen Ihnen unsere Kollegen/-innen vom Servicedesk und der Verwaltung telefonisch oder via E-Mail gerne zur Verfügung. Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie unter: www.studentenwerk-muenchen.de/wohnen/verwaltungsstellen/ oder www.studentenwerk-muenchen.de/wohnen/servicedesk/

Servicedesk: wohnen@stwm.de

Verwaltung: wohnen-team2@stwm.de oder wohnen-vertrag@stwm.de

Wie verhält es sich mit der Kaution beim Umzug?

Die Kaution, welche bereits für das Einzelapartment im Haus 9 gezahlt wurde, wird für den neuen Wohnplatz komplett übernommen, es werden keine Abzüge vorgenommen.

Im Folgenden sehen Sie die FAQs zum Brand in Haus 13. Wenn Sie auch dazu noch Fragen haben, die hier nicht aufgeführt sind, melden Sie sich bitte bei wohnen@stwm.de.

FAQs Brand Studentenstadt Freimann

Was ist die Ursache für den Brand in Haus 13 der Studentenstadt Freimann?

Die Ermittlungen der Polizei laufen noch. Die Brandursache ist nach wie vor ungeklärt. Dem Studentenwerk München wurden von den Ermittlungsbehörden auch auf Nachfrage hin keine weiterführenden Informationen übermittelt. Zu etwaig anders lautenden Aussagen in den Medien beziehen wir aufgrund der laufenden Ermittlungen keine Stellung und treffen keine Aussage zu möglichen Brandursachen. Wir kooperieren mit den hierfür zuständigen Stellen und tun alles dafür, dass die Sachlage so schnell wie möglich aufgeklärt wird.

Warum mussten die Bewohner/-innen nach dem Brand aus dem Haus 13 ausziehen?

Durch den Brand wurden wichtige Versorgungsleitungen, welche sich im Keller des Hauses befinden, stark beschädigt. Aufgrund dieser Schäden kann das Haus derzeit nicht bewohnt werden.

Warum sind derzeit bei einigen Häusern Brandwachen eingeteilt?

Die Brandkastastrophe vom 16.02.2021 ist Anlass für das Studentenwerk München, den gesamten Immobilienbestand bezüglich des Brandschutzes nochmals eingehend überprüfen zu lassen. Die Branddirektion der Landeshauptstadt München führt unregelmäßig die sogenannte Feuerbeschau durch. Die durch die Branddirektion festgestellten Mängel werden dann in der Folge von technischem Personal umgehend beseitigt. Diese Feuerbeschau erfolgte in der Studentenstadt für die Hochhäuser 9 und 12 im Herbst letzten Jahres. Die erfassten Mängel wurden beseitigt. Da die beiden Gebäude der gleichen Bauzeit wie das Haus 13 entstammen, werden diese nochmals begutachtet. Generell ist eine Begehung immer nur eine Momentaufnahme. Da die Gebäude durch die Nutzung auch beständig Veränderungen unterliegen, wird das Studentenwerk München als Vorsichtsmaßnahme eine zusätzliche Begutachtung durchführen lassen.

Bei den Brandwachen, die vom Studentenwerk München bestellt wurden, handelt es sich um Angestellte eines Sicherheitsdiensts, die mit der Aufgabe betraut wurden, für die Sicherheit vor Ort zu sorgen und im Fall eines Brandgeschehens umgehend die Feuerwehr zu benachrichtigen. Diesen Dienst haben wir zusätzlich engagiert, da unsere Hausmeister vor Ort mit anderen Aufgaben betraut sind und nicht kontinuierlich die Häuser begehen können.

Was muss ich mir unter einer Brandwache vorstellen?

Eine Brandwache besteht aus zwei Security-Mitarbeitern/-innen und ist eine Form des organisatorischen Brandschutzes. Der Einsatz einer Brandwache ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Im Falle eines Brands wird damit eine schnellere Alarmierung der Feuerwehr und der Bewohner/-innen sichergestellt.

Werden die zusätzlichen Kosten, die durch die Bewachung der Gebäude verursacht werden, auf die Mieter/-innen umgelegt, so dass die Nebenkosten steigen?

Nein, die Kosten für die Brandwache werden nicht auf die Mieter/-innen umgelegt.

Welche Verbindung besteht zwischen dem Brand in Haus 13 und den Plänen zur Sanierung weiterer Wohnanlagen?

Grundsätzlich planen wir seit geraumer Zeit große Teile der Studentenstadt generalsanieren zu lassen. Über die Finanzierung finden hierzu Verhandlungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr statt. Dabei liegt unser Fokus zunächst auf den beiden Hochhäusern Haus 9 und 12.
Um Sanierungen - auch abschnittsweise - durchführen zu können, hatten wir im ersten Schritt entschieden, frei werdende Wohnplätze in den Häusern 9 und 12 nicht mehr neu zu belegen. Die konkreten Sanierungskonzepte werden derzeit erarbeitet. In einem vollständig belegten Gebäude wäre eine umfangreiche Sanierung schlicht nicht durchführbar. Mit diesem schrittweisen Vorgehen wollen wir unnötige Umzüge der aktuellen Bewohner/-innen so weit es möglich ist verhindern.
Nach einer weiteren Begehung von Haus 9 und des daraus resultierenden Ergebnisses, müssen wir die ursprünglich geplante Vorgehensweise (bei Haus 9) leider fallen lassen. Bedauerlicherweise ist es nicht möglich, dieses Gebäude in teilbewohntem Zustand den baulichen Maßnahmen zu unterziehen. Aus diesem Grund bleibt leider keine andere Alternative, als alle Bewohner/-innen des Haus 9 bis Ende September 2021 umziehen zu lassen.

Müssen auch Bewohner/-innen anderer Häuser umziehen?

Derzeit müssen keine Bewohner/-innen aus Haus 12 der Studentenstadt umziehen. Die Bewohner/-innen anderer Wohnanlagen müssen derzeit ebenfalls nicht umziehen. Frei werdende Wohnplätze im Haus 12 werden nicht mehr nachbelegt, um möglichst flexibel auf eventuell kurzfristig anstehende Sanierungsmaßnahmen reagieren zu können. Dieses Vorgehen wählen wir gegebenenfalls auch für andere anstehende Sanierungen. Der Vorteil dabei ist, dass möglichst wenige Bewohner/-innen umziehen müssen und wir dennoch flexibel sind für notwendige Sanierungen.

Wie komme ich an mein in der Turnhalle eingelagertes Eigentum?

Hierfür vereinbaren Sie bitte mit den Mitarbeitern/-innen aus dem Bereich Technik einen Termin. Am besten schreiben Sie eine E-Mail an: wohnen-technik@stwm.de oder Sie melden sich telefonisch während der Sprechzeiten.

Telefonische Sprechzeiten:
Montag bis Freitag 09:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr
Telefon: 089 - 38196-1301/-1302/-1306

Wo kann ich jetzt in Ruhe lernen?

Aufgrund der Corona-Richtlinien sind leider nach wie vor alle Lesesäle geschlossen. Wir wissen nicht, wie lange diese Einrichtungen noch geschlossen bleiben müssen. Derzeit ist die Möglichkeit zu Lernen fast ausschließlich auf die eigenen vier Wände beschränkt.

Wohin wende ich mich, wenn ich Fragen zu meinem alten/neuen Wohnplatz habe?

Bei Fragen rund um Ihren Wohnplatz wenden Sie sich bitte wie gewohnt an Ihre Wohnheimverwaltung. Befindet sich Ihr Wohnplatz in der Studentenstadt, schreiben Sie bitte an: wohnen-team2@stwm.de.

Was muss ich tun, wenn mein persönliches Eigentum beim Brand beschädigt wurde?

Grundsätzlich sind für private Sachgegenstände, welche in die Wohnräume eingebracht wurden, selbst Haftungsabdeckungen über eine Hausratversicherung (z.B. über die Eltern oder selbst), abzuschließen, welche im Schadensfall heranzuziehen sind. Bitte wenden Sie sich bei Unklarheiten an unser Servicedesk, am besten per E-Mail: wohnen@stwm.de

Was muss ich tun, wenn ich medizinische Hilfe in Anspruch genommen habe und die Behandlung aus eigener Tasche bezahlt habe?

Einzelne Kosten, wie z.B. Erstattung für Medikamente, Arztbesuche, Krankentransporte, Heilbehandlung werden erstattet. Bitte melden Sie sich diesbezüglich bei unserem Servicedesk (wohnen@stwm.de). Wir übermitteln Ihnen ein entsprechendes Formular, welches Sie bitte ausgefüllt an uns zurück schicken.

Kann das Haus 13 in naher Zukunft wieder bewohnt werden? Wenn ja, darf ich dann in mein altes Zimmer zurück?

Diese Frage kann derzeit nicht beantwortet werden. Im ersten Schritt müssen die Schäden aufgenommen und bewertet werden: Im Anschluss werden wir beurteilen, ob das Haus nach Beseitigung der Brandschäden wieder belegt werden kann oder ob es vernünftiger ist, eine Komplettsanierung vorzunehmen.

Bekomme ich die Miete zurück, wenn ich kein Hotelzimmer benötigt und kein neues Zimmer bezogen habe?

Ja, wenn Sie keinen Gebrauch von einer Unterbringung im Hotel oder einem anderen Wohnplatz (direkter Umzug) in einer unserer Wohnanlagen gemacht haben, dann wird Ihnen die Teilmiete gutgeschrieben bzw. erstattet.

Wie verhält es sich mit der Kaution der Bewohner/innen von Haus 13?

Derzeit ist noch nicht geklärt, ob das Haus 13 in der StuSta teil- oder generalsaniert wird. Den Mietern/-innen wird deshalb ohne eine formelle Abnahme des Wohnplatzes die Mietkaution erstattet bzw. auf den neuen Wohnplatz übertragen.

Bekomme ich bei Bedarf und aufgrund der besonderen Umstände eine Wohnzeitverlängerung?

Jede/-r ehemalige Bewohner/-in des Haus 13 erhält, wenn gewünscht, ein Semester Wohnzeitverlängerung. Es spielt dabei keine Rolle, ob der/die Bewohner/-in bereits 12 Semester (6 Jahre) bei uns gewohnt hat. Es handelt sich dabei um ein Bonussemester zum Umzugsaufwand.

Wie geht es mit der Heimselbstverwaltung und den vielen Gemeinschaftseinrichtungen in der StuSta weiter?

Durch die geltenden Corona-Richtlinien ist derzeit keine Öffnung der Gemeinschaftseinrichtungen möglich. Wir hoffen hierbei auf eine zügige Lockerung. Unabhängig davon muss ein Konzept erarbeitet werden, um den zukünftigen Betrieb auf rechtlich sichere Beine zu stellen. Hierfür bedarf es weiterer Gespräche zwischen den Gremien der Heimselbstverwaltung und dem Studentenwerk.

Wer hilft mir weiter, wenn ich aufgrund der Belastung der letzten Zeit momentan nicht in der Lage bin eine Prüfung zu schreiben ?

Wir empfehlen, sich umgehend mit der Hochschule (Fakultät, Prüfungsamt) in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wohin kann ich mich wenden, wenn mich die Vorkommnisse der letzten Zeit zu sehr belasten?

Betroffene können sich an unser Beratungszentrum wenden. Zudem stehen viele weitere Angebote zur Verfügung, die wir im Folgenden aufgelistet haben.

https://www.studentenwerk-muenchen.de/beratungsnetzwerk/

https://www.studentenwerk-muenchen.de/beratungsnetzwerk/psychotherapeutische-und-psychosoziale-beratung/


Zudem können Sie sich auch für Anrufe außerhalb unserer Sprechzeiten an folgende Anlaufstellen wenden:

Evangelische Telefonseelsorge

Tel.: 0800 - 111 01 11

Katholische Telefonseelsorge

Tel.: 0800 - 111 02 22


Münchner Insel

Marienplatz Untergeschoss 80331 München

Tel.: 089 - 22 00 41 und 089 - 21 02 18 48

Mo bis Fr: 9.00 bis 18.00 Uhr und Do: 11.00 bis 18.00 Uhr

 

KRISENDIENST Psychiatrie

Täglich 24 Stunden telefonisch erreichbar

Tel.: 0800 - 655 3000

 

DIE ARCHE Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V.

Saarstraße 5 - 80797 München

Tel.: 089 - 33 40 41

Mo bis Fr: 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.30 bis 17.00 Uhr