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Erweiterung des Anspruchs bei Kinderfreizeitbonus

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Ursprünglich war für den einmaligen Kinderfreizeitbonus in Höhe von 100 Euro jedes minderjährige Kind anspruchsberechtigt, für das im August 2021 Kindergeld sowie Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen der Grundsicherung bezogen wurde. Diese Regelung benachteiligte Kinder, die zwar in einer Bedarfsgemeinschaft mit SGB II Leistungsberechtigten leben, selber aber keinen Anspruch auf ALG II oder Sozialgeld haben und den Kinderfreizeitbonus somit nicht bekommen konnten.

Ausgeschlossen wurden durch dieses Vorgehen insbesondere Alleinerziehenden-Haushalte, in denen die Kinder Anspruch auf Kindergeld und Unterhalt/ Unterhaltsvorschuss haben.

Zwischenzeitlich hat die Bundesregierung ihre Rechtsauffassung modifiziert. Laut dem Paritätischen Wohlfahrtsverband gelten seit 25.11.21 auch die Kinder in SGB II Bedarfsgemeinschaften, die im August 2021 Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets erhalten haben.

Sofern diesen Haushalten der Kinderfreizeitbonus nicht automatisch im Dezember vom zuständigen JobCenter ausgezahlt wird, sollten sich diese ans JobCenter wenden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der Familienkasse <https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus>.