100 Jahre Studentenwerk München

BAföG - Aktuelles

UDPATE: Nebenjob in der Krise

Einkommen aus einer Tätigkeit aus Anlass der Bekämpfung der Pandemie wird beim BAföG nur in den Monaten angerechnet, in denen es erzielt wird. Damit bleibt dieses Einkommen in den anderen Monaten ohne Anrechnung. Diese Regelung wird ab März 2020 gelten und nicht allein auf Tätigkeiten im Gesundheitsbereich beschränkt sein (auch z. B. Erntehelfer).

Es wird voraussichtlich nicht darauf ankommen, wann das Einkommen zufließt. Ist die bisherige Berechnungsweise - mit einer Verteilung des Einkommens auf den gesamten Bewilligungszeitraum - günstiger, bleibt es dabei.

Einen zusätzlichen Freibetrag gibt es allerdings nicht. Eventuell können Werbungskosten oberhalb des steuerlichen Pauschbetrags geltend gemacht werden.

Tipps zum Thema Jobben finden Sie in den FAQ.

27.03.2020

FAQ aktualisiert

Die FAQs (Antworten auf häufige Fragen) wurden entsprechend der neuesten Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aktualisiert.

25.03.2020

Probleme mit Chrome-Browser behoben

Die Probleme beim Upload mit dem Chrome-Browser sollten nicht mehr auftreten. Vielen Dank für Ihr Feedback!

25.03.2020

Telefonsprechstunde ab 25.03.2020 vormittags

Liebe Studierende!

Wir bieten ab 25.03.2020 wieder eine telefonische Sprechstunde an. Die Zeiten sind:

Di / Mi / Do 9.30 bis 11.00 Uhr

Da nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sind, findet eine Vertretung nicht statt. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch nur, wenn Sie die Nachrichten hier und die Antworten auf häufige Fragen (FAQ) gelesen haben. Vielen Dank!

Für die Telefon-Zeiten der Allgemeinen BAföG-Beratung sehen Sie bitte hier nach.

24.03.2020

Keine finanziellen Nachteile bei "Krisen-Jobs"

Liebe Studierende!

Wer sich in der Krise aktiv einbringt und zum Beispiel in einem Krankenhaus arbeitet, soll hierdurch keine finanziellen Nachteile erleiden. Die zuständigen Ministerien arbeiten an einer kurzfristigen Änderung des BAföG, um eine ungünstige Anrechnung von Einkommen in diesem Fall zu vermeiden.

Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald die konkrete Umsetzung feststeht.

24.03.2020

BAföG-Amt arbeitet weiter

Liebe Studierende!

Sollten Sie noch auf Ihren Förderungsbescheid warten: Der Betrieb geht im Amt für Ausbildungsförderung weiter. So haben wir seit Anfang März über 800 Bescheide erlassen und arbeiten mit Hochdruck daran alle Entscheidungen für das laufende und das kommende Semester schnellstmöglich zu treffen.

Bitte kontaktieren Sie uns aktuell nur bei dringenden Problemen und dann per E-Mail (muenchen@bafoeg-bayern.de). Sie können dabei eine Telefonnummer für einen Rückruf angeben. Unser Personal steht nur eingeschränkt zur Verfügung und viele Studierende kontaktieren uns gerade jetzt, weil der Hochschulbetrieb eingeschränkt ist. Wir konzentrieren uns aber auf die Bearbeitung der Anträge und die Fertigstellung von Bescheiden. Bloße informatorische Anfragen können zur Zeit durch die Allgemeine BAföG-Beratung im Rahmen des telefonischen Service bearbeitet werden.

Sehr viele Fragen sind in unseren FAQ bereits beantwortet oder lassen sich anhand der Informationen auf dem Bescheid (letzte Seite!) klären. Wir bitten Sie um Geduld, da die Auszahlung der Förderung Vorrang vor Information und Auskunfterteilung hat.

20.03.2020

FAQ zu Pandemie eingerichtet

Wir haben unsere FAQ (häufig gestellte Fragen) um Antworten zu dem Thema SARS-CoV-2 Pandemie ergänzt.

17.03.2020

Pandemie und verschobener Vorlesungsbeginn

Ein verschobener Vorlesungsbeginn wird wie die Zeit der Semesterferien behandelt. BAföG-Förderung wird in dieser Zeit weiter gezahlt und es liegt keine Unterbrechung der Ausbildung vor. Von der Hochschule angebotene Online-Lehrangebote müssen jedoch in Anspruch genommen werden.

Diese Regelung gilt auch für Studienanfänger, die das Studium regulär im März aufgenommen hätten. Förderung wird auch für März 2020 bewilligt.

13.03.2020

BAföG-Service-Zentrum vorübergehend geschlossen

Liebe Studierende!

Wir schließen aufgrund der aktuellen Situation vorübergehend unsere Beratung in der Leopoldstraße (BAföG-Service-Zentrum). Mit diesem Schritt wollen wir zur Eindämmungsstrategie und dem Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen beitragen.

Unterlagen können Sie gerne in den Briefkasten am Eingang werfen oder einfach per App hochladen (BAföGdirekt).

12.03.2020

Regelstudienzeit Jura II

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat soeben mitgeteilt, dass mit Inkrafttreten des geänderten DRiG für alle Studierenden der Rechtswissenschaften ab 10/2019 die neue Regelstudienzeit von 10 Semestern gilt. Das betrifft nur den Staatsexamensstudiengang. Damit wird für das 10. Fachsemester nach der BAföG-Zählung die Regelförderung mit hälftigem Zuschuss und hälftigem Darlehen bewilligt (kein Vollzuschuss bei Behinderung/Kindererziehung und kein Volldarlehen für Hilfe zum Studienabschluss, da die Regelstudienzeit nicht überschritten ist).

Mit dem Inkraftttreten des geänderten DRiG wird Ende November 2019 gerechnet.

UPDATE: Das neue DRiG ist am 28.11.2019 verkündet worden.

20.11.2019

Formloser BAföG-Schnellantrag

 

Das Formular für einen formlosen Antrag wurde online gestellt. Damit kann der Antrag zur Fristwahrung mit wenigen Angaben schnell gestellt werden.

Achtung: Die üblichen Formulare werden dennoch benötigt und für eine Weiterleistung genügt der Antrag nicht!

11.11.2019

Regelstudienzeit Jura

Eine Änderung des Deutschen Richtergsetzes wird zur Folge haben, dass die für die BAföG-Förderung maßgebliche Regelstudienzeit für Rechtswissenschaften auf 10 Semester steigt. Die Regelstudienzeit bemisst sich im BAföG allerdings nach der maßgeblichen Studien- und Prüfungsordnung.

Es ist derzeit noch nicht bekannt, wann dies konkret umgesetzt wird!

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können daher zurzeit keine Auskunft zu dieser Frage geben.

23.10.2019

Unterschrift - was gilt?

Achtung: eingescannte Unterschriften genügen bei den Antragsformularen nicht!

Bitte beachten Sie, dass das Formular einmal im Original unterschrieben sein muss, wenn Sie keine eID verwenden. Sie müssen es mit der "echten" Unterschrift vorlegen können.

Es reicht nicht aus, wenn eine gescannte Unterschrift am Bildschirm in das Formular eingefügt wird. Es kommt nicht darauf an, ob Sie das Dokument direkt hochladen oder vorher noch ausdrucken. Die eigenhändige Unterschrift ist auch bei Service-Angeboten von privaten BAföG-Antrags-Helfern erforderlich.

Ganz digital kann der Antrag nur mit eID gestellt werden. Das ist möglich mit der BayernID und einem Kartenleser oder einem aktuellen Smartphone mit NFC-Technik. Dann kann ein (freigeschalteter) Ausweis zum digitalen Unterschreiben verwendet werden. Der Antrag ist in diesem Fall sofort wirksam gestellt!

Wichtig bei Verwendung der eID: Das Formblatt 3 darf nicht von den Studierenden unterschrieben werden. Die Eltern müssen ihre eigene eID verwenden - oder das gute alte Papierformular. Das Formblatt 3 gibt es zum Ausfüllen hier oder als einfaches PDF hier.

14.10.2019

BAföG-Online-Antrag mit dem iPhone unterschreiben

Liebe Studierende,

die überarbeitete Ausweis-App des Bundes ermöglicht es den Online-Antrag direkt mit dem iPhone - ab Modell 7 - zu unterschreiben. Vorausgesetzt ist das neueste iOS Betriebssystem. Damit entfällt das Unterschreiben der Papier-Formulare und der Antrag gilt sofort als eingegangen. Auf entsprechend ausgestatteten Android-Handys war das übrigens schon bisher möglich.

Weitere Informationen gibt es hier.

27.09.2019

Bundesweiter Online-Antrag

Was tut sich bei der Digitalisierung der BAföG-Verwaltung?

Die Bundes- und Landesministerien arbeiten aktuell zusammen mit den Studentenwerken an der Einführung eines bundesweit einheitlichen Online-Antrags für die Ausbildungsförderung. So wird es in Zukunft voraussichtlich nicht mehr erforderlich sein den Online-Antrag des jeweiligen Bundeslandes zu nutzen und die einmal eingegebenen Daten können auch bei einem Zuständigkeitswechsel weiter verwendet werden. Außerdem soll der neue Antrag nutzerfreundlicher gestaltet und zum Beispiel für Smartphones geeignet sein. Wann der neue Online-Antrag konkret verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.

Die Richtung ist jedoch klar: Der Antrag soll so einfach wie möglich gestellt werden können. Der Datenaustausch soll außerdem möglichst elektronisch ablaufen und der Weg zum Briefkasten entfallen.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des IT-Planungsrats.

Auch intern wird es bei den Ämtern für Ausbildungsförderung Änderungen geben. Die Entwicklung einer eAkte, welche die Papierakte vollständig ersetzt, steht auf der Agenda. Dies soll die Verwaltung der komplexen BAföG-Förderung vereinfachen.

27.09.2019

Zuständigkeitswechsel Campus Straubing (TUM)

Ab Oktober 2019 ist das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz für Studierende der TU München zuständig, die am Campus Straubing studieren. Das gilt auch für die Bearbeitung der BAföG-Anträge. Die Zuständigkeit hängt damit ausnahmsweise vom jeweils gewählten Studiengang ab.

Wir gehen von einem Studium am Campus Straubing bei folgenden Studiengängen aus:

  • Nachwachsende Rohstoffe (Bachelor und Master)
  • Chemische Biotechnologie
  • Bioökonomie
  • Biomassetechnologie
  • TUM BWL mit Schwerpunkt Nachwachsende Rohstoffe

Der BAföG-Online-Antrag ist entsprechend angepasst worden. Studierende können dort Straubing als Studienort auswählen und erhalten die Kontaktdaten des neu zuständigen Amts angezeigt.

20.09.2019

Informationen zum BAföG-Leistungsnachweis

Viele Studierende, die Ausbildungsförderung erhalten, müssen bis September 2019 den Leistungsnachweis einreichen.

Wir haben daher die Details in einem Informationsblatt zusammengefasst.

25.07.2019

Erhöhung des BAföG ist offiziell

Das geänderte BAföG für 2019 ist heute verkündet worden. Die Software der BAföG-Ämter wird in Kürze auf den aktuellen Stand angepasst.

Bescheide, die in der Zwischenzeit versandt werden, berechnen wir danach neu. Die Studierenden müssen dazu nichts veranlassen. Nachzahlungen werden automatisch geleistet.

Ab Wintersemester 2019/20 gelten folgende Änderungen bei der Berechnung:

  • Der Wohnzuschlag steigt von 250 Euro auf 325 Euro (nicht bei den Eltern wohnend).
  • Der Förderungshöchstsatz steigt um 15 Prozent von 735 Euro auf 853 Euro monatlich.
    Für Studierende ab dem 30. Lebensjahr beträgt der Höchstsatz 933 Euro.
  • Die Einkommensfreibeträge (Eltern/Ehegatten) werden um 7 Prozent angehoben.
  • Der Kinderbetreuungszuschlag wird auf 140 Euro angehoben.
  • Studierende erhalten ab 30 Jahren einen höheren Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag.

Darüber hinaus gibt es auch noch weitere Verbesserungen:

  • Kindererziehung wird bis zum Erreichen des 14. Lebensjahrs berücksichtigt.
    Das gilt für die Altersgrenze, eine verlängerte Förderung und den Kinderbetreuungszuschlag.
  • Die Pflege naher Angehöriger wird ausdrücklich als Grund für eine verlängerte Förderung anerkannt (ab Pflegegrad 3).
  • Das KfW-Bankdarlehen wird abgeschafft. Wer länger braucht erhält künftig ein zinsfreies Darlehen.
  • Zweitausbildungen werden gefördert wie Erstausbildungen (sofern die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen), nicht mehr mit Volldarlehen.

München, 15.07.2019