BAföG - Aktuelles

Erhöhung des BAföG ist offiziell

Das geänderte BAföG für 2019 ist heute verkündet worden. Die Software der BAföG-Ämter wird in Kürze auf den aktuellen Stand angepasst.

Bescheide, die in der Zwischenzeit versandt werden, berechnen wir danach neu. Die Studierenden müssen dazu nichts veranlassen. Nachzahlungen werden automatisch geleistet.

Ab Wintersemester 2019/20 gelten folgende Änderungen bei der Berechnung:

  • Der Wohnzuschlag steigt von 250 Euro auf 325 Euro (nicht bei den Eltern wohnend).
  • Der Förderungshöchstsatz steigt um 15 Prozent von 735 Euro auf 853 Euro monatlich.
    Für Studierende ab dem 30. Lebensjahr beträgt der Höchstsatz 933 Euro.
  • Die Einkommensfreibeträge (Eltern/Ehegatten) werden um 7 Prozent angehoben.
  • Der Kinderbetreuungszuschlag wird auf 140 Euro angehoben.
  • Studierende erhalten auch mit 30 oder älter noch einen Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag.

Darüber hinaus gibt es auch noch weitere Verbesserungen:

  • Kindererziehung wird bis zum Erreichen des 14. Lebensjahrs berücksichtigt.
    Das gilt für die Altersgrenze, eine verlängerte Förderung und den Kinderbetreuungszuschlag.
  • Die Pflege naher Angehöriger wird ausdrücklich als Grund für eine verlängerte Förderung anerkannt (ab Pflegegrad 3).
  • Das KfW-Bankdarlehen wird abgeschafft. Wer länger braucht erhält künftig ein zinsfreies Darlehen.
  • Zweitausbildungen werden gefördert wie Erstausbildungen (sofern die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen), nicht mehr mit Volldarlehen.

München, 15.07.2019

Mehr Geld ab dem Wintersemester!

Update: Wenn der Bewilligungszeitraum noch über September 2019 hinaus läuft, ist für die höhere Leistung kein neuer Antrag erforderlich! Bescheide, die jetzt versendet werden, werden für die Zeit ab Oktober 2019 vom Amt geändert, sobald die Software dies ermöglicht.

Der Bundestag hat die Erhöhung der BAföG-Förderung beschlossen. Ab dem Wintersemester 2019/20 steigt der Höchstbetrag für Studierende auf 744 Euro (beziehungsweise 853 Euro mit Kranken- und Pflegeversicherungspauschale).

Wie bisher ist die Hälfte davon geschenkt und die andere Hälfte zinsfrei mit geringen Rückzahlungsraten - beginnend fünf Jahre nach dem Studium. Das Darlehen ist außerdem auf einen Maximalbetrag beschränkt. Angst vor erdrückenden Schulden braucht daher niemand zu haben. Wer den Höchstsatz für Bachelor- und Master-Studium erhält, muss nur etwa 1/5-tel der Förderung zurückzahlen!

Übrigens: Da die Freibeträge ebenfalls angehoben werden, wird Ausbildungsförderung noch bei einem Gesamt-Bruttoeinkommen der Eltern von über 100.000 Euro bewilligt (*). Die Studierenden selbst dürfen pro Jahr 5.400 Euro anrechnungsfrei dazuverdienen.

Eine Antragstellung für das Wintersemester 2019/20 kann sich daher lohnen, auch wenn der Antrag schon einmal abgelehnt worden ist.

Detaillierte Informationen zur Gesetzesänderung gibt es beim Deutschen Studentenwerk.

 

(*) Beispiel für zwei studierende Kinder ohne eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb der Freibeträge.

20.05.2019

Stellungnahme zum Gesetzentwurf 2019

Die Beratungen zur Erhöhung und Verbesserung des BAföG sind im Gange. Zu den aktuellen Vorschlägen hat das Deutsche Studentenwerk eine Stellungnahme am 29. April 2019 abgegeben.

06.05.2019

Digitalisierungslabor "BAföG"

Das BAföG gehört zu den Leistungen, die bis Ende 2022 allen Bürgern über ein bundesweites Portal digital zur Verfügung stehen sollen. Viele interessante Infos dazu gibt es auf der Homepage des IT-Planungsrats.

10.04.2019

Änderung der Öffnungszeiten

Liebe Studierende!

Wir passen unsere Öffnungszeiten dem Bedarf an. In der Zeit, in der weniger Beratungsbedarf besteht öffnen wir unser BAföG-Service-Zentrum ab April 2019 wie folgt:

Montag bis Donnerstag:
09.00 bis 12.00 und
13.00 bis 16.00 Uhr

Freitag:
09.00 bis 12.00 Uhr


18.03.2019

Schneller mit der App

Liebe Studierende!

Die Unterlagen können auch direkt mit der App hochgeladen werden. Der Eingang bei uns ist damit dokumentiert. www.bafög-direkt.de

28.03.2019

Familiengeld kein Einkommen im BAföG

Im BAföG gilt das Gleiche wie beim SGB II: Das bayerische Familiengeld ist kein anrechenbares Einkommen. Es wird zur Förderung der frühen Bildung geleistet und nicht zur Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs.

11.02.2019

BAföG-Antrag: Immer kostenlos!

Liebe Studierende!

Aus aktuellem Anlass weisen wir erneut darauf hin, dass der BAföG-Antrag komplett kostenlos ist. Der Online-Antrag ist hier zu finden:

https://www.bafög.de/de/587.php oder direkt für Bayern: https://www.bafoeg-bayern.de

Wer eine ausführliche Erklärung zum Antrag sucht, kann sich zum Beispiel die Videos des Studentenwerks Karlsruhe ansehen:

Wir raten davon ab, für Unterstützung beim Ausfüllen und Einsenden von Belegen Geld zu bezahlen. Zum einen geben Sie Ihre Daten an ein privates Unternehmen weiter ohne Garantie, dass dann alles glatt läuft. Zum anderen unterstützen die Ämter für Ausbildungsförderung bei Fragen und Problemen.

Übrigens: sämtliche BAföG-Rechner im Internet liefern allenfalls in einfachen Fällen ein richtiges Ergebnis. Das Gesetz ist kompliziert: es kann durchaus auch mehr herauskommen, wenn alle Punkte berücksichtigt werden!

27.11.2018

Zuständigkeitswechsel Macromedia

Die Anerkennung der Hochschule Macromedia in Baden-Württemberg vom 8. Oktober 2018 ist heute bei uns eingegangen. Ab sofort leiten wir die Anträge daher an das zuständige Studierendenwerk Stuttgart weiter.

10.10.2018