Wohnzufriedenheit 2017

Wie auch in den vergangenen Jahren bestand der Fragenkatalog aus 15 Standardfragen. Zum zweiten Mal wurden vier zusätzliche Fragen (davon drei ja/nein-Entscheidungsfragen) bewertet, so dass wir die ersten Vergleichswerte zum kompletten aktuellen Fragekatalog besitzen.

Im Vergleich zum Vorjahr (4.618 Feedbackgeber) haben ca. 500 Bewohner weniger an der Befragung teilgenommen, also 4.139. Trotz der etwas geringeren Teilnehmerzahl ist die Befragung recht aussagekräftig. Wie auch bei der letzten Befragung, wurden die Bewohner/-innen der Wohnanlagen direkt per E-Mail angeschrieben und während der Befragungszeit von zwei Wochen zweimal an die Teilnahme erinnert. Mit dieser Prozedur kann außerdem sichergestellt werden, dass niemand mehr als einmal seine Bewertung abgibt. Es wurden wie auch bei der vorangegangenen Befragung sowohl positive als auch negative Kommentare hinterlassen. Einige davon sind mit der Vorjahresbefragung teilweise vergleichbar.

Insgesamt ist das Ergebnis für die Zufriedenheit in den Wohnanlagen des Studentenwerks München sehr positiv, denn es konnte eine überdurchschnittlich gute Gesamtleistung erzielt werden. Der schlechteste Mittelwert liegt bei 2,9 - wobei dieser nach wie vor noch einer soliden Leistung entspricht sowie einen guten Durchschnittswert darstellt. Der beste Mittelwert von 4,1 stellt eine gut ausgeprägte, überdurchschnittliche Leistung dar. Dabei teilen sich die einzelnen Werte wie folgt auf:

  1 Bewertung im Bereich zwischen 2,5 und 2,9
  1 Bewertung im Bereich zwischen 3,0 und 3,4
15 Bewertungen im Bereich zwischen 3,5 und 3,9
  2 Bewertungen im Bereich zwischen 4,0 und 4,4

Die zwei besten Ergebnisse sind wiederholt bei der Abwicklung der Mietvertragsformalitäten sowie beim Sicherheitsempfinden in den Wohnanlagen, mit einem Mittelwert von jeweils 4,1 erzielt worden.

Das beste Ergebnis (Mittelwert 4,1) wurde wiederholt beim Themenkomplex Zufriedenheit mit der Abwicklung der Mietvertragsformalitäten erreicht (wobei es nur 1.777 Feedbackgeber gab – hier handelt es sich überwiegend um neue Bewohner, die zum ersten Mal an der Umfrage teilnahmen).

81,6% waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 13,8% waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 4,6% waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Das zweitbeste Ergebnis (Mittelwert von 4,1 bei 3.607 Antwortgebern) konnte im Bereich „Zufriedenheit mit dem Sicherheitsempfinden in der Wohnanlage“ erreicht werden.

76,2% waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 16,0% waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 7,8% waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Bei einem Mittelwert von 3,9 sind in dieser Befragung gleich zwei Punkte gelandet.

- Zufriedenheit mit dem Ablauf am Tag des Einzugs;
- Zufriedenheit mit dem Zusammenleben in der Wohnanlage;

In Bezug zu den gerade genannten zwei Punkten, möchten wir zur Zufriedenheit mit dem Ablauf am Tag des Einzugs (1.776 Feedbackgeber) mit dem Mittelwert von 3,9 kurz ausführen, dass dieser Wert im Vorjahr mit 4,0 zwar minimal besser war, wobei diesmal etwa 250 Feedbackgeber weniger diesen Punkt bewertet haben.

70,1% waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 15,7% waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 14,2% waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Die Zufriedenheit mit der Sauberkeit gemeinschaftlich genutzter Räume in der Wohngemeinschaft (Gemeinschaftsküchen, Gemeinschaftsbädern) wurde von den Befragten (1.889) mit einem Mittelwert von 2,9 (als durchschnittlich) bewertet – im Vorjahr bei 3,0 – es gab somit eine leichte Verschlechterung, jedoch bei etwas weniger Feedbackgebern. Dieser Punkt hat in der Umfrage wiederholt die schlechteste Bewertung.

36,1% waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 27,7% waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 36,2% waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Bei der Zufriedenheit mit der Sauberkeit der Wohnanlage (Gemeinschaftsräume, Flure, Treppenhäuser)ist mit einem Mittelwert von 3,3 (Vorjahr 3,4) das zweitschlechteste Ergebnis der Befragung erzielt worden. Rund 300 weniger Feedbackgeber (3.677) haben sich hierzu geäußert.

51,2% waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 24,0% waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 24,8% waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Das Thema „Sauberkeit in den Wohnanlagen“, also in den Räumlichkeiten die gemeinschaftlich genutzt werden, wurde auch in dieser Befragung leider mehrfach genannt. Das heißt, es wurde die Sauberkeit gemeinschaftlich genutzter Räume in der Wohngemeinschaft bemängelt. Die infolge der letzten Befragung (2016) ergriffene Maßnahme der Beauftragung externer Reinigungsdienstleister hat demnach im Jahr 2017 noch nicht ausreichend gegriffen.

Diese Reinigung soll jedoch auch nur unterstützend wirken, so dass die Bewohner/-innen einer Wohngemeinschaft weiterhin für die Sauberkeit in den angemieteten Räumen verantwortlich sind. Darüber hinaus haben die Bewohner/-innen dafür Sorge zu tragen, dass keine Gegenstände (z.B. (dreckige) Töpfe, Geschirr etc.) die Reinigungsarbeiten der beauftragten Firma blockieren bzw. einschränken. Aufgrund dieser Anlaufschwierigkeiten, setzt sich die Abteilung Wohnen das Ziel, die Reinigungsdienstleistung zur Zufriedenheit ihrer Mieter weiterhin zu optimieren. Zu diesem Zweck werden unter anderem auch Mitarbeiterschulungen für die externen Mitarbeiter/-innen geplant. Die beiden bemängelten Punkte bzgl. der Sauberkeit werden in Zukunft von der Abteilung Studentisches Wohnen intensiv weiterverfolgt, um langfristig eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Eine der vier neuen Fragen betrifft die Zufriedenheit mit der Bearbeitung von Schadensmeldungen und der Instandsetzung von Schäden während der Wohnphase. Dieser Frage geht die Ja-/Nein-Entscheidungsfrage: „Mussten Sie schon einmal eine Schadensmeldung aufgeben?“ voraus. Im Jahr 2017 haben 2.357 mit Ja und 1.427 Feedbackgeber mit Nein geantwortet (insges. 3.784). Davon haben 2.272 Feedbackgeber ihre Zufriedenheit bewertet. 2016 haben etwa 100 Antwortgeber mehr (2.392) diesen Punkt bewertet. Die Ergebnisse sind fast identisch. Im Vergleich zu 2016 hat sich der Mittelwert von 3,9 auf 3,8 leicht reduziert.

69,5% waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 13,6% waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 16,9% waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Gesamtfazit:

Die Gesamtzufriedenheit mit den Leistungen der Abteilung Studentisches Wohnen liegt bei einem Mittelwert von 3,8 (3.598 Feedbackgeber) mit etwa 400 Bewertungen weniger als im Vorjahr (3.942) und ist damit wieder positiv ausgefallen. Die Gesamtzufriedenheit (Summe „grün“) ist jedoch im Vergleich zu den Vorjahren erstmals gesunken (-10,2 %).

71,9 % waren zufrieden bis sehr zufrieden (Summe „grün“) 19,3 % waren durchschnittlich zufrieden (gelb) 8,8 % waren wenig bis gar nicht zufrieden (rot)

Die meisten Feedbackgeber kamen dieses Mal wieder vorwiegend aus der Studentenstadt. Im Vergleich zum Vorjahr haben ein Sechstel weniger Bewohner aus dem Olympischen Dorf ihr Feedback abgegeben (ca. 565 Feedbackgeber – Vorjahr 650). Die Beteiligung von Mietern anderer (größerer) Wohnanlagen (über 400 Bewohner) wie z.B. Stiftsbogen, Agnes-/Adelheidstraße, Chiemgaustraße war wiederholt eher verhalten. Etwa ein Drittel der Bewohner/-innen dieser kleineren Wohnanlagen haben durchschnittlich an der Befragung teilgenommen.

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