Umwelt & Gesundheit

Regionalität

Regional ist Trend und das aus gutem Grund. Die heimischen Produkte sind aufgrund der kurzen Lieferwege, welche die Umwelt schonen, auch besonders frisch und voll mit wichtigen Vitaminen. Außerdem werden durch dessen Bezug die Erzeuger und Hersteller in der Umgebung wirtschaftlich gestärkt.

 

Soweit möglich beziehen wir unsere Lebensmittel aus der Region Bayern. Insbesondere beim saisonalen Obst und Gemüse achten wir auf entsprechend kurze Lieferwege, den Spargel beziehen wir daher seit Jahren aus Schrobenhausen. Rindfleisch bieten wir ausschließlich in geprüfter Qualität aus Bayern (GQB) an. Der Bayern-Ox stammt sogar aus der unmittelbaren Nähe (Miesbach, Traunstein, Weilheim) und wird soweit verfügbar in der Mensa Leopoldstraße zubereitet und angeboten. Im Dezember 2016 konnten wir in der Mensa Weihenstephan außerdem erstmals einen Kaiserschmarrn anbieten, dessen Zutaten nachweislich biologisch erzeugt und in Bayern sowohl angebaut als auch verarbeitet wurden. Das entsprechende Siegel heißt Bio-Bayern.

 

www.gq-bayern.de

www.bayernox.de

http://www.biosiegel.bayern/de/home/

 

Da wir unseren Mensa-Gästen eine große Vielfalt, Verfügbarkeit sowie moderate Preise gewährleisten möchten, ist es uns leider noch nicht möglich, die Lebensmittel ausschließlich aus Bayern oder gar dem Münchner Umland zu beziehen. Das liegt zum Teil daran, dass die Lieferanten nicht die für die Gemeinschaftsverpflegung benötigten Mengen aufbringen können. Wir arbeiten aber täglich daran, den Anteil an regional und lokal erzeugten Lebensmitteln zu erhöhen.

 

Weltgenusserbe Bayern

Genuss trifft Heimat: Die Mensen des Studentenwerks München bieten jetzt EU-zertifizierte Spezialitäten mit garantierter Herkunft – eben echte, bayerische Originale mit Geschichte und Tradition. Ihr Erkennungsmerkmal: das blau-gelbe bzw. rot-gelbe Schutzzeichen. Produkte mit dem g.U.-Zeichen (geschützte Ursprungsbezeichnung) werden in der genannten Region erzeugt, verarbeitet und hergestellt. Auch alle Rohstoffe und Zutaten kommen aus der Region. Spezialitäten mit dem g.g.A.-Zeichen (geschützte geografische Angabe) werden in der genannten Region und nach traditionellen Verfahren hergestellt und verarbeitet. Steht also „Schrobenhausener Spargel“ auf dem Mensaspeiseplan, heißt das: Das edle Gemüse wurde im Anbaugebiet Schrobenhausen nach alter Tradition und mit viel Handarbeit gepflegt und geerntet. Die Spezialitäten stammen aus dem WeltGenussErbe Bayern. Mehr Infos:


www.weltgenusserbe.eu

 

 

Artgerechte Tierhaltung

Eier

In allen unseren gastronomischen Einrichtungen verwenden wir ausschließlich Eier aus alternativen Haltungsformen, was den völligen Verzicht von Eiern und Eiprodukten aus Käfighaltung bzw. Kleingruppenhaltung bedeutet. Dafür wurde das Studentenwerk München 2011 mit dem Lebensmittel-Tierschutzpreis "Das Goldene Ei" ausgezeichnet. Den Preis verleiht die "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt" gemeinsam mit der internationalen Tierschutzorganisation "Compassion in World Farming".


Rindfleisch

An dieser Stelle sei nochmals unser GQB-Rindfleisch erwähnt, welches eine kontrollierte Aufzucht der in Bayern geborenen Tiere garantiert. Die Rinder leben in Laufställen mit Anbindehaltung und kommen täglich auf die Weide.

www.gq-bayern.de

www.bayernox.de

 

Nachhaltiger Fisch

Fisch ist ein gesundes, eiweiß- und nährstoffreiches Lebensmittel, welches wir daher gerne unseren Gästen anbieten. Leider ist ein Großteil der weltweiten Fischbestände überfischt. Daher stammen die Rohprodukte für unsere Fischgerichte* aus nachhaltiger Fischerei (MSC). MSC (Marine Stewardship Council) ist eine gemeinnützige Umweltorganisation, deren Ziel es ist, einen Beitrag zum Erhalt der Fischbestände und der Vielfalt der Meere und damit zum Erhalt des Lebensraums "Meer" zu leisten.

Das Züchten von Fischen bietet eine gute Möglichkeit die natürlichen Bestände zu schonen. Auch die Hochschulgastronomie würde zukünftig und zusätzlich gerne nachhaltig gezüchteten Fisch anbieten, doch leider lassen hier trotz Nachhaltigkeit häufig die Qualität und Zuchtbedingungen zu Wünschen übrig, so dass wir bspw. auf das Anbieten von Tilapia aus Vietnam verzichten. Daher möchten wir auf bayrischen ASC (Aquaculture Stewardship Council)-Zuchtfisch setzen. Wir hoffen Ihnen spätestens im Jahr 2017 eine entsprechende Forelle in den Mensen zubereiten zu können, hier sind wir aktuell noch auf der Suche nach passenden Lieferanten. Indem wir für bessere Fischzucht eintreten, möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass die wachsende Nachfrage gedeckt werden kann und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt dabei möglichst gering bleiben.

http://www.asc-aqua.org/?lng=5

www.msc.org/de

*ausgenommen Meeresfrüchte und Thunfisch

 

Bio-Produkte

Der ökologische Landbau, kurz BIO genannt, ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform. Die Tiere haben bspw. ausreichend Auslauf und werden artgerecht gehalten. Sie erhalten bestes Futter und keine mästenden Inhaltsstoffe. Die Böden bzw. Nutzpflanzen kommen ohne chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel aus, das trägt zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit bei. Das Studentenwerk München erfüllt die Anforderungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Deshalb dürfen wir das staatliche Bio-Siegel nutzen und entsprechend Bio-Lebensmittel verkaufen. Wir bieten Ihnen jede Woche ein Bio-Gericht und verschiedene Bio-Beilagen in den Mensen an. Während unser jährlichen Bio-Woche bieten wir sogar täglich komplette Bio-Menüs an.

https://www.oekolandbau.de/erzeuger/

 

Fair

Produkte wie z. B. Kaffee, Tee oder Kakao werden von vielen von uns täglich konsumiert, können aber leider nicht in Deutschland angebaut werden. Da diese zum Teil ausschließlich in Entwicklungsländern angebaut werden, möchten wir dafür sorgen, dass die Menschen dort von ihrem Lohn leben können und gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Daher setzen wir vermehrt auf faire Produkte insofern sich regional keine Alternativen anbieten. So erhalten Sie in all unseren Einrichtungen ausschließlich fairen Kaffee, Tee und heiße Schokolade. Darüber hinaus auch verschiedene Säfte und Limonaden.

 

Vegan

Der Verzicht auf Fleisch hat sowohl positive Auswirkungen auf die Gesundheit als auch auf die Umwelt. Viele unserer Gäste verzichten daher auf den Genuss von Fleisch oder gar gänzlich auf tierische Produkte und die Zahl der vegan lebenden Menschen steigt stetig an. Daher bieten wir täglich mindestens ein veganes Hauptgericht an, zusätzlich kann man sich an den Salatbars täglich vegane Alternativen nach eigenem Geschmack zusammen stellen oder sich sein Essen aus verschiedenen veganen Beilagen zusammensetzen.

Wir arbeiten daran, das vegane Angebot weiter zu vergrößern. So wurden bspw. in den StuCafés vegane Snacks wie die Apfel-Granola-Ecke eingeführt. Unser Engagement wurde nun erneut mit 3 Sternen belohnt. Laut Peta ist die Mensa Leopoldstraße nach wie vor eine der veganfreundlichsten Mensen in Deutschland.

http://www.peta.de/Mensa-2016

 

Hygiene

BAV Institut

Hygiene und Qualität unserer Lebensmittel und Betriebe sind tägliche Schwerpunktthemen im Studentenwerk München. Das Einhalten der lebensmittelrechtlichen Anforderungen auf allen Produktionsstufen verbunden mit verlässlicher Lebensmittelsicherheit, betriebshygienischen Kontrollverfahren, konsequenter Dokumentation und entsprechenden Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie die Schulung aller Mitarbeiter lassen wir in regelmäßig freiwilligen Kontrollen durch das unabhängige Institut BAV überwachen.

www.bav-institut.de


Gesa Hygiene-Gruppe

Lebensmittelsicherheit und professionelles Schädlingsmanagement bilden eine Einheit. Seit Jahren liefert uns die Gesa Hygiene-Gruppe überzeugende Leistung und Qualität in einem ganzheitlichen Hygienepaket.

www.gesa.de

 

Allergen-Kennzeichnung

Seit Dezember 2014 sind gemäß der EU-Verordnung Nr. 1169/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung) unverpackte Lebensmittel zu kennzeichnen, wenn sie die in der Verordnung genannten Zutaten enthalten, die bei betroffenen Personen Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können.

Die Verordnung nennt folgende 13 tierische und pflanzliche Lebensmittel sowie einen Zusatzstoff (Schwefeldioxid/Sulfit), die als die 14 häufigsten Auslöser von Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten gelten.

Kennzeichnungen:

  • (f)
    fleischlos
  • (v)
    vegan
  • (R)
    Rindfleisch
  • (S)
    Schweinefleisch
  • (GQB)
    Geprüfte Qualität Bayern
  • (Bio)
    Ökologische / biologische Produktion (DE-ÖKO-006)
  • (Bio-Bayern)
    Geprüfte Qualität Bio-Bayern
  • (MSC)
    Marine Stewardship Council Standard / Nachhaltige Fischerei

Allergene und Zusatzstoffe

Allergene und daraus gewonnene Erzeugnisse

  • Ei
    Hühnerei
  • En
    Erdnuss
  • Fi
    Fisch
  • Gl
    Glutenhaltiges Getreide
  • GlW
    Weizen
  • GlR
    Roggen
  • GlG
    Gerste
  • GlH
    Hafer
  • GlD
    Dinkel
  • Kr
    Krebstiere
  • Lu
    Lupinen
  • Mi
    Milch und Laktose
  • Sc
    Schalenfrüchte
  • ScM
    Mandeln
  • ScH
    Haselnüsse
  • ScW
    Walnüsse
  • ScC
    Cashewnüsse
  • ScP
    Pistazien
  • Se
    Sesamsamen
  • Sf
    Senf
  • Sl
    Sellerie
  • So
    Soja
  • Sw
    Schwefeldioxid und Sulfite
  • Wt
    Weichtiere

Zusatzstoffe

  • 1
    mit Farbstoff
  • 2
    mit Konservierungsstoff
  • 3
    mit Antioxidationsmittel
  • 4
    mit Geschmacksverstärker
  • 5
    geschwefelt
  • 6
    geschwärzt
  • 7
    gewachst
  • 8
    mit Phosphat
  • 9
    mit Süßungsmittel
  • 10
    enthält eine Phenylalaninquelle
  • 11
    mit einer Zuckerart und Süßungsmittel

Sonstiges

  • 13
    kakaohaltige Fettglasur
  • 14
    Gelatine
  • Kn
    Knoblauch
  • 99
    Alkohol

 

Wo findet man die neuen Kennzeichnungen?

Zu finden sind diese Informationen in Form der Buchstabenkürzel für jedes angebotene Essen auf dem zugehörigen Thekenaufsteller - vorangestellt das Wort "enthält:".

 

 

Warum finden Sie diese Information auf den Thekenaufstellern und nicht zusätzlich auf den Speiseplänen oder auf den Monitoren?

Die deklarationspflichtigen Zutaten werden auf den Thekenaufstellern genannt, um jederzeit eine korrekte, verlässliche Kennzeichnung garantieren zu können. Vor Ort an der Theke können die Angaben am leichtesten und schnellsten möglichen kurzfristigen Änderungen der Essenszutaten während der Vor- und Zubereitung angepasst werden.

 

 

Wo sind die Allergeninformationen in den StuBistrosMensa, StuCafés und StuLounges zu finden?

Für die wechselnden Mittagsgerichte erstellen wir Thekenaufsteller.

Für das weitere Sortiment an unverpackten Lebensmitteln (z. B. Kuchen, Semmeln und Würstl) gibt es unsere "Was-ist-drin?-Liste" bei den Theken. Diese enthält Informationen über Allergene, Fleischarten, Gelatine, Knoblauch, Alkohol und kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe.

Bei den verpackten Lebensmitteln (z.B. belegte Semmeln, Molkereiprodukte und Süßigkeiten) sind mögliche Allergene in den Zutatenangaben auf den Verpackungen oder Etiketten zu finden.

 

 

Wie ist es mit Spuren von Allergenen?

Eine Spurenübertragung von Allergenen ist in unseren Betrieben aus technischen und organisatorischen Gründen trotz sehr sorgfältiger Arbeitsweise nicht vollständig zu verhindern, da die Speisen nicht separat zubereitet werden können.

 

 

Gibt es ein laktosefreies oder glutenfreies Essensangebot?

"Glutenfreie" Lebensmittel im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 41/2009 dürfen einen Glutengehalt von höchstens 20 mg/kg haben.

Glutenfreie Essen können leider nicht angeboten werden, da diese in unseren Küchen nicht hergestellt werden können. Sollten mögliche Spuren von Gluten kein Problem darstellen, ist eine Auswahl mit Hilfe der Auslobung von „Gl“ für die rezeptorische Zutat Gluten möglich: Speisen ohne „Gl“ auf dem zugehörigen Thekenaufsteller stehen zur Auswahl.

Gäste mit Laktoseunverträglichkeit können sich auch an der Zutatenkennzeichnung orientieren: Wenn Speisen nicht mit „Mi“ deklariert sind, enthalten diese Speisen keine Milch/Milcherzeugnisse einschließlich Laktose. Die Speisen werden jedoch nicht explizit mit „laktosefrei“ gekennzeichnet.