Angaben zum Vermögen werden nachgeprüft

Auf Veranlassung der Aufsichtsbehörden haben die Ämter für Ausbildungsförderung für alle Förderungsbezieher einen Datenabgleich mit dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) durchzuführen.

Ergibt ein Vergleich der dort gespeicherten Kapitalerträge der Auszubildenden mit den beim Amt für Ausbildungsförderung angegebenen Vermögenswerten Differenzen, sind Ermittlungen einzuleiten. Gegebenenfalls müssen Förderungsgelder zurückgefordert werden. Außerdem wird die Einleitung eines Bußgeld- oder Strafverfahrens wegen Sozialleistungsbetrugs geprüft.

Bitte geben Sie daher zur Vermeidung solcher Konsequenzen in jedem Antrag Ihre Vermögenswerte vollständig und richtig an und informieren Sie sich im Zweifel bei Ihrem Amt für Ausbildungsförderung.

Achtung!

Auch Vermögenswerte, die vor der Antragstellung "wegegegeben" worden sind, können zu einer Rückforderung führen, wenn hierin ein Rechtsmissbrauch zu sehen ist. Das ist z. B. regelmäßig der Fall, wenn Sparguthaben auf jemand anderen übertragen werden, um die Anrechnung des eigenen Vermögens nach BAföG zu verringern.